Handelsstrategien

Unter einer Handelsstrategie (im weiteren Trading-Strategie) verstehen wir ein Regelwerk für den Handel von Aktien und Rohstoffen. Wenn wir von einem Regelwerk sprechen so kann dieses unterschiedlich komplex sein. Grundsätzlich geht es um die Beantwortung der Fragen: Wann eröffne ich eine Position? Und wann schließe ich eine Position?

Unsere Handelsstrategien

SMA – Cross

Darstellung eines einfachen gleitenden Durchschnitts (SMA) im Chart; Quelle: FlatTrader pro; fxflat.com
Darstellung eines einfachen gleitenden Durchschnitts (SMA) im Chart; Quelle: FlatTrader pro; fxflat.com

Die Trading-Strategie SMA-Cross ist die wohl von uns am häufigsten verwendete Trading-Strategien in Backtests. Hierbei genießt der einfache gleitende Durchschnitt eine sehr hohe Verbreitung. Sicherlich haben Sie schon von Meldungen wie: „200 Tagelinie wurde nach oben durchbrochen“ gehört.

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WMA – Cross

Darstellung eines gewichteten gleitenden Durchschnitts (WMA) im Chart; Quelle: FlatTrader pro; fxflat.com
Darstellung eines gewichteten gleitenden Durchschnitts (WMA) im Chart; Quelle: FlatTrader pro; fxflat.com

Ähnlich der SMA-Cross Trading-Strategie, kommt bei dieser Trading-Strategie ein gleitender Durchschnitt für die Handelssignalerzeugung zum Einsatz.

Das Regelwerk an sich unterscheidet sich hierbei nicht zur SMA-Cross Trading-Strategie. Der einzigste Unterschied liegt in der Verwendung der Art des gleitenden Durchschnitts, denn diese Trading-Strategie nutzt einen gewichteten gleitenden Durchschnitt (WMA)

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RSI simple

Russel 2000 Kaufsignal nach RSI
Russel 2000 Kaufsignal nach RSI, Quelle: AT Pro

Diese Trading-Strategie versucht auf Basis von überkauften und überverkauften Situationen einen Gewinn zu erzielen. Für die Identifikation wird der RSI verwendet.

Mit dem richtigen Setup können recht gute risikoadjustierte Renditen, bei einer hohen Trefferquote, erzielt werden.

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ROC only

ROC only Russell 2000, Kauf- und Verkaufssignal
ROC only Russell 2000, Kauf- und Verkaufssignal

Eigentlich ist der ROC ein Sekundärindikator. In dieser Trading-Strategie verwenden wir den ROC jedoch als Primärindikator. Abhängig vom Setup, kann diese Trading-Strategie trendfolgend oder antizyklisch verwendet werden.

Backtests wurden für diese Trading-Strategie mit einem Trendfolge-Setup durchgeführt.

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MA Multiple

Multiple MA Russell 2000 Verkaufssignal
Multiple MA Russell 2000 Verkaufssignal, Quelle: AT Pro

Die bisher vorgestellten Trading-Strategien waren so konzipiert, dass die Trading-Strategie entweder voll oder überhaupt nicht investiert war. Die Multiple-MA Trading-Strategie erlaubt es hingegen schrittweise eine Position zu
eröffnen oder zu schließen. Hierzu kommen mehrere gleitende Durchschnitte zum Einsatz.

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Hammer

Beispiel SMA Hammer, Quelle AT Pro
Hammer, Quelle AT Pro

Die erste, von uns vorgestellte, Trading-Strategie welche Candlestickformationen für die Generierung von Handelssignalen verwendet. Die Trading-Strategie erreicht mit dem richtigen Setup hohe Trefferquoten und eine sehr gute risikoadjustierte Rendite.

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SMA-Hammer

Beispiel 2 SMA Hammer, Quelle AT Pro
SMA Hammer, Quelle AT Pro

Mit dieser Trading-Strategie knüpfen wir direkt an die Hammer-Strategie an und ergänzen diese mit einem einfachen gleitenden Durchschnitt. Ziel ist hierbei ein Handel in Trendrichtung, am besten wird ein SMA mit einer hohen Periodenzahl verwendet.

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Grundlagen

  • Warum sollte ich überhaupt eine Handelsstrategie verwenden?
  • Indexstrategien
  • Aktienstrategien
  • Rohstoffstrategien
Sicherlich haben Sie schon Aktien aus einem Bauchgefühl heraus gehandelt. Manchmal geht dies gut, öfters liegen wir mit unseren Emotionen jedoch genau falsch. Was wir benötigen ist ein Regelwerk an das wir uns halten können! Die Rede ist von einer Trading-Strategie. Hierbei sollte die Strategie mindestens die Themen Ein- und Ausstieg definieren  
Index-Strategien beziehen sich auf einen ganzen Korb von Aktien also von Unternehmensanteilen. Meist gehören diese Werte einer spezifischen Assetklasse, wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffe an. Unser Fokus liegt hauptsächlich auf Aktienindizes. Im Vergleich zu einer Aktienstrategie können wir bei einer Index Strategie mit einer geringeren Volatilität rechnen. Gerade für kleinere Depots bietet der Handel nach einer Indexstrategie eine bessere Diversifikation.

Wie sie bereits gelernt haben, ist es wichtig nach einer Trading-Strategie zu handeln. Eine unserer Sektionen beschäftigt sich mit dem Handel von Aktien. Wenn wir Aktien handeln, dann kaufen oder verkaufen wir Anteile an einem Unternehmen. Der Wert der Aktien hängt hierbei von verschiedenen Faktoren ab. Unabhängig von den Faktoren lässt sich jedoch sagen, dass Aktien eine deutlich höhere Volatilität aufweisen als Aktienindizes. Während Indexstrategien auf den Handel eines ganzen Baskets abzielen, wird bei einer Aktienstrategie ein Einzelwert gehandelt. Themen wie Positionsgrößenbestimmung oder Korrelationen zwischen den einzelnen Engagements nehmen an Bedeutung zu. Zu beachten ist zusätzlich die meist höhere Volatilität bei der Bestimmung des Risikos.

Aufgrund der Einzelwertrisiken, empfehlen wir die Aufteilung des Tradingkapitals auf mehrere Engagements. Zusätzlich sollte eine Streuung hinsichtlich der Peer-Group vorgenommen werden. Verteilen Sie daher Ihr Kapital auf verschiedene Branchen und vermeiden Sie Mehrfachinvestments in ein und dieselbe Branche.

Seit jeher fasziniert der Handel mit Rohstoffen. Doch wie beim Aktienhandel, ist auch beim Handel mit Rohstoffen eine Trading-Strategie beziehungsweise ein Handelssystem für den erfolgreichen Handel notwendig. Und genau damit beschäftigen wir uns! Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, Trading Strategien für den Handel von Rohstoffen zu entwickeln.

Hierbei lassen sich Trading-Strategien grundsätzlich in zwei verschiedene Analyse-Ansätze unterscheiden:

  • Technisch
  • Fundamental

Technische Analyse

Die technische Analyse beschäftigt sich mit der Untersuchung von historischen Kursen, teilweise in Verbindung mit dem Volumen. Entscheidungen berücksichtigen hierbei keine fundamentalen Daten.

Dieser Analyse-Form liegt die Annahme zugrunde, dass sich Preise nach bestimmten Mustern verhalten, welche wiederkehrend sind.  An sich ist die technische Analyse nicht an eine Assetklasse oder an eine Zeitebene gebunden. Die technische Analyse findet daher, neben der Assetklasse Aktien, auch in den Klassen Rohstoffe, Währungen und Anleihen Anwendung.

Für die Analyse kann auf:

 

Wann eröffne ich eine Position?

Die Positionseröffnung wird von vielen als wichtigstes Kriterium einer Trading-Strategie angesehen. Jedoch ist eine Trading-Strategie erst mit dem Regelwerk für die Glattstellung einer Aktienposition vollkommen. Man kann daher nicht pauschal behaupten, dass dies der wichtigste Aspekt beim Handel mit Aktien oder Rohstoffen ist. Aber der Einstieg kann zumindest als ein Grundstein angesehen werden. Zu diesem Grundstein einer Geldanlage gehört jedoch auch die Handelsrichtung sowie die Höhe unseres Engagements in der jeweiligen Aktie oder im jeweiligen Rohstoff. Welche Handelsrichtung zielführend ist hängt von der zu handelnden Aktie und von der Strategie ab. Weiterhin hängt diese Entscheidung an der zu erwartenden Grundtendenz von Aktien und Rohstoffen. An dieser Stelle sei nochmals auf die Erwartungshaltung verschiedener Aktienindizes verwiesen.

Aktienanalyse Buy and Hold: Vergleich internationaler Aktienindizes
Aktienanalyse Buy and Hold: Vergleich internationaler Aktienindizes

Aufgrund der positiven Erwartungshaltung bei Aktien, schneiden die meisten bekannten Trading-Strategien auf der Longseite meist besser ab als auf der Shortseite, zumindest sind dies unsere Erfahrungen.

Wir hatten es bereits angesprochen, die zu wählende Handelsrichtung ist abhängig von der Trading-Strategie. Tatsächlich ist es so, dass einige Trading-Strategien für den Aktienhandel und Rohstoffhandel recht gute Ergebnisse auf der Shortseite liefern. Das Unterschiede in dem Erfolg der einzelnen Strategien in Abhängigkeit der Handelsrichtung existieren, lässt sich wahrscheinlich auf das Verhalten von Trends bei Aktien und Rohstoffen herleiten. Bei der Betrachtung von langfristigen Aktiencharts fällt auf, dass Aufwärtstrends länger verlaufen als Abwärtstrends. Abwärtstrends besitzen hierbei meist eine höhere Dynamik. Dieses unterschiedliche verhalten kann nicht von jeder Trading-Strategie gleich gut verarbeitet werden weshalb träge Trendfolgesysteme auf der Longseite meist besser funktionieren.

Wann schließe ich eine Position?

Kommen wir nun zum zweiten Herzstück einer Trading-Strategie. Wann soll ich meine Aktienposition glattstellen?

Im Laufe der Zeit hat sich hierzu eine Vielzahl an Strategien herausgebildet. Gleich ist jedoch immer die Tatsache, dass Kriterien für den Ein- und Ausstieg gebildet werden. Die Kriterien können hierbei unterschiedlichster Natur sein, bspw. kann ein bestimmter technischer Indikatorwert ein Kriterium sein. Möglich wären aber auch Faktoren wie die Leitzinsentwicklung oder die Entwicklung eines spezifischen Währungspaares.

Neben der Definition der Ein- und Ausstiegsregeln findet eine Berücksichtigung des Risikos statt. Um Risiken zu steuern, ist das Moneymanagement, also die Positionsgrößenbestimmung, unabdingbar.